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Kartoffel-Möhren-Puffer aus der Heißluftfritteuse
Ein deutsches Beilagenrezept, das in ganz Deutschland zu Apfelmus und zu Kräuterquark auf den Tisch kommt: grob geraspelte Kartoffeln und Möhren, die mit wenig Öl im heißen Luftstrom goldgelb backen. Anders als die reinen Kartoffelpuffer und anders als die Gemüsepuffer aus Zucchini machen die Möhren den Teig hier süßlicher und färben die Puffer kräftig orange. Der Korb kommt ohne Fettbad aus und spritzt nicht, dafür fehlt der tiefbraune Rand, den heißes Fett in der Pfanne zaubert.
Kochzeit
45 min
Portionen
4
Zutaten
10
Nährwerte
pro Portion269 kcal
Kalorien
12 g
Eiweiß
9 g
Fett
33 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Die Kartoffeln und die Möhren schälen, waschen und roh auf der groben Reibe raspeln. Die Zwiebel schälen und fein reiben.
- 2
Die Raspel portionsweise mit den Händen kräftig ausdrücken, bis kein Saft mehr kommt. Eine nasse Masse würde im Luftstrom nur dämpfen statt zu bräunen, denn warme Luft trocknet die Oberfläche viel langsamer als heißes Fett.
- 3
Die ausgedrückten Raspel mit der geriebenen Zwiebel, dem Ei, dem Weizenmehl, dem Salz, dem Pfeffer und dem Muskat zu einer formbaren Masse verkneten.
- 4
Die Heißluftfritteuse auf 180 °C vorheizen. Höher darf es nicht gehen, denn Kartoffeln sollen goldgelb statt dunkel werden.
- 5
Ein Stück Backpapier auf Korbgröße zuschneiden, mit der Hälfte des Rapsöls bestreichen und in den Korb legen; das Papier wird von den Puffern beschwert und fliegt deshalb nicht hoch. Aus der Masse acht flache Puffer formen, in einer Lage mit Abstand auflegen und nichts stapeln — passen nicht alle nebeneinander, wird in zwei Durchgängen gebacken.
- 6
Die Puffer bei 180 °C backen, bis die Unterseite fest ist.
- 7
Die Puffer wenden, mit dem übrigen Rapsöl bestreichen und bei 180 °C goldgelb fertig backen.
- 8
Die Puffer heiß auftragen und den Kräuterquark dazu reichen.
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