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Quittengelee
Ein deutscher Herbstklassiker, der in ganz Deutschland im Oktober und November eingekocht wird, wenn die Quitten schwer und gelb an den Bäumen hängen. Roh sind Quitten hart und ungenießbar, erst das Kochen macht ihr blumiges Aroma frei, und der Saft geliert zu einem goldgelben, duftenden Brotaufstrich. Das Rezept ergibt etwa 6 Gläser.
Kochzeit
90 min
Portionen
6
Zutaten
5
Nährwerte
pro Portion390 kcal
Kalorien
0 g
Eiweiß
0 g
Fett
97 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Sechs Schraubgläser mit je 250 ml Inhalt und die passenden Deckel in sprudelnd kochendem Wasser auskochen, dann auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen.
- 2
Den pelzigen Flaum der Quitten mit einem rauen Tuch abreiben, die Früchte gründlich waschen und die Blüten- und Stielansätze herausschneiden.
- 3
Die Quitten mit Schale und Kerngehäuse grob würfeln, denn im Kerngehäuse sitzt das meiste Pektin.
- 4
Von der Zitrone die Schale dünn abschälen. Die Quittenwürfel mit dem Wasser und der Zitronenschale in einen großen Topf geben und zugedeckt weich kochen.
- 5
Ein sauberes Küchentuch in ein Sieb legen, dieses über eine Schüssel hängen und die heiße Masse hineingeben.
- 6
Den Saft abtropfen lassen, ohne das Tuch auszudrücken, sonst wird das Gelee trüb.
- 7
Etwa 1 l Saft abmessen und in einen hohen Topf gießen. Die Zitrone auspressen, das Mark der Vanilleschote herauskratzen und beides mit dem Gelierzucker zum Saft geben.
- 8
Alles unter Rühren aufkochen und sprudelnd kochen lassen, dabei den Schaum abschöpfen.
- 9
Für die Gelierprobe einen Teelöffel Gelee auf einen kalten Teller geben; wird es dort rasch fest, ist es fertig, sonst noch einmal kurz aufkochen.
- 10
Das heiße Gelee randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen, sofort verschließen und auf den Deckel stellen.
- 11
Die Gläser wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.







