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Windbeutel aus der Heißluftfritteuse
Ein deutscher Klassiker, der in ganz Deutschland zum Kaffee gehört: Windbeutel aus Brandteig, die im Korb der Heißluftfritteuse zu hohlen Hauben aufgehen und erst nach dem vollständigen Auskühlen mit Schlagsahne gefüllt werden. Außen sind sie zart knusprig, innen hohl, und darüber liegt eine Haube aus Puderzucker. Ehrlich bleibt zu sagen, dass der Brandteig im Topf auf dem Herd abgebrannt werden muss — diesen Teil der Arbeit nimmt das Gerät einem nicht ab, dafür ist der kleine Korb in drei Minuten heiß, während der große Backofen lange vorheizt.
Kochzeit
49 min
Portionen
8
Zutaten
8
Nährwerte
pro Portion200 kcal
Kalorien
3 g
Eiweiß
17 g
Fett
10 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Das Wasser mit der Butter oder Margarine und dem Salz in einem Topf aufkochen.
- 2
Das Weizenmehl auf einmal einschütten und mit dem Kochlöffel rühren, bis sich ein glatter Kloß vom Topfboden löst und sich am Boden ein weißer Belag zeigt. Dieses Abbrennen geht nur im Topf auf dem Herd; das nimmt die Heißluftfritteuse einem nicht ab.
- 3
Den Kloß in eine Schüssel umfüllen und lauwarm abkühlen lassen, denn in den heißen Teig gerührt würden die Eier stocken.
- 4
Die Eier einzeln unterrühren, bis der Teig glänzt und schwer vom Löffel reißt.
- 5
Mit zwei Esslöffeln acht gleich große Häufchen auf zugeschnittenes Backpapier setzen und dabei reichlich Abstand lassen, weil der Teig stark aufgeht.
- 6
Die Heißluftfritteuse auf 180 °C vorheizen; Brandteig braucht von der ersten Minute an volle Hitze, sonst geht er nicht auf.
- 7
Vier Häufchen samt dem zugeschnittenen Backpapier in einer Lage mit Abstand in den Korb setzen und nichts stapeln; mehr passen nicht nebeneinander, deshalb wird die größere Menge in zwei Durchgängen gebacken. Das Papier muss vom Teig beschwert sein, sonst wird es in das Gebläse gesaugt.
- 8
Bei 180 °C backen und dabei in den ersten zehn Minuten die Klappe nicht öffnen und den Korb nicht herausziehen — das ist die wichtigste Regel bei Windbeuteln, denn beim Nachsehen entweicht der Dampf schlagartig, die Windbeutel fallen zusammen und gehen nicht wieder auf.
- 9
Die Temperatur auf 160 °C senken und die Windbeutel nachtrocknen, bis die Hülle fest und hellbraun ist. Gewendet wird nicht, weil die Hülle innen noch feucht ist und beim Umdrehen einfiele.
- 10
Die Windbeutel auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen und den zweiten Durchgang ebenso backen.
- 11
Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Die ausgekühlten Windbeutel waagerecht aufschneiden, die Sahne einfüllen, den Deckel aufsetzen und mit dem Puderzucker bestäuben; in warmem Gebäck zerläuft die Sahne sofort.
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