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Miesmuscheln rheinische Art
Ein deutscher Klassiker aus Nordrhein-Westfalen: Im Rheinland beginnt die Muschelzeit mit dem ersten Monat, der ein R im Namen trägt. Die Miesmuscheln garen in einem kräftigen Sud aus trockenem Weißwein und Wurzelgemüse, bis sich die blauschwarzen Schalen öffnen und der Duft von Lorbeer und Petersilie aufsteigt. Dazu kommt Schwarzbrot mit Butter oder Margarine auf den Tisch, mit dem sich der würzige Sud auftunken lässt.
Kochzeit
45 min
Portionen
4
Zutaten
14
Nährwerte
pro Portion500 kcal
Kalorien
25 g
Eiweiß
20 g
Fett
52 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Die Miesmuscheln in mehreren Wassern kalt waschen und die Bärte abziehen. Muscheln, die vor dem Kochen bereits geöffnet sind und sich auf leichtes Klopfen nicht schließen, wegwerfen.
- 2
Die Zwiebeln, die Möhren, die Lauchstange und den Knollensellerie putzen und in feine Streifen schneiden.
- 3
Die Butter oder Margarine in einem sehr großen Topf zerlassen und das Gemüse darin bei mittlerer Hitze andünsten, ohne dass es Farbe nimmt.
- 4
Mit dem Weißwein auffüllen, die Lorbeerblätter, die Pfefferkörner und das Salz zugeben und alles aufkochen lassen.
- 5
Die Muscheln zugeben, den Deckel auflegen und bei starker Hitze garen, bis sich alle Schalen geöffnet haben. Den Topf dabei einmal kräftig rütteln, damit die Muscheln durchmischt werden.
- 6
Muscheln, die nach dem Kochen geschlossen geblieben sind, wegwerfen. Den Sud mit Pfeffer abschmecken.
- 7
Die Scheiben Schwarzbrot mit der Butter oder Margarine für das Brot bestreichen.
- 8
Die Muscheln mit dem Sud und dem Gemüse in tiefe Teller füllen, mit der gehackten Petersilie bestreuen und das Brot dazu reichen.
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