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Süßer Senf nach bayerischer Art
Ein deutscher Klassiker aus Bayern: Ohne süßen Senf kommt dort weder Weißwurst noch Leberkäse auf den Teller. Grob geschrotete gelbe und braune Senfkörner quellen in einem Sud aus karamellisiertem Zucker, Apfelsaft, Essig und Gewürzen und werden zu einer dickflüssigen, hellbraunen Paste, die malzig süß schmeckt und nur ganz leicht scharf nachklingt. Das Rezept ergibt etwa 2 Gläser.
Kochzeit
35 min
Portionen
2
Zutaten
12
Nährwerte
pro Portion750 kcal
Kalorien
20 g
Eiweiß
27 g
Fett
110 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Die Senfkörner in einem Mörser oder im Blitzhacker grob schroten; ein Teil der Körner darf ruhig ganz bleiben, das gibt dem Senf später Biss.
- 2
Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
- 3
Den Zucker in einem weiten Topf ohne Fett bei mittlerer Hitze trocken schmelzen und hellbraun karamellisieren lassen.
- 4
Den Karamell vorsichtig mit dem Wasser und dem Apfelsaft ablöschen, dabei etwas Abstand halten, weil die Masse stark spritzt. Unter Rühren aufkochen, bis sich der harte Karamell wieder gelöst hat.
- 5
Apfelessig, Zwiebelwürfel, Salz, Pimentkörner, Nelken und das Lorbeerblatt zugeben und alles offen köcheln lassen.
- 6
Den Sud durch ein Sieb in eine Schüssel gießen, die Gewürze und die Zwiebel dabei gut ausdrücken und danach wegwerfen.
- 7
Den heißen Sud über den Senfschrot gießen, den Honig einrühren und alles zugedeckt quellen lassen.
- 8
Die Masse mit dem Stabmixer grob pürieren, bis eine dickflüssige, noch leicht körnige Paste entsteht, und in ausgekochte Schraubgläser füllen.
- 9
Die Gläser verschließen und den Senf im Kühlschrank drei Tage durchziehen lassen; erst dann ist die Schärfe rund und die Süße voll da.







