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Tote Oma – Grützwurst mit Sauerkraut
Ein deutscher Klassiker aus Sachsen: Der derbe Name beschreibt das Aussehen der Grützwurst, die in der Pfanne zerfällt und zu einer dunklen, kräftigen Masse wird. In Sachsen wie in Berlin und Brandenburg gehörte das Gericht zu den bekanntesten Essen der DDR-Küche. Dazu kommen mildes Sauerkraut und Salzkartoffeln, die den herzhaften Geschmack auffangen.
Kochzeit
40 min
Portionen
4
Zutaten
13
Nährwerte
pro Portion805 kcal
Kalorien
24 g
Eiweiß
56 g
Fett
50 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Die Kartoffeln schälen, große Knollen halbieren und in Wasser mit dem Salz bei mittlerer Hitze garen, bis sie sich leicht einstechen lassen.
- 2
Für das Sauerkraut eine Zwiebel schälen, fein würfeln und in der Butter oder Margarine in einem Topf glasig dünsten.
- 3
Das Sauerkraut, den Kümmel, den Zucker und den Apfelsaft zugeben und alles zugedeckt bei kleiner Hitze schmoren.
- 4
Die übrigen Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und im Butterschmalz in einer großen Pfanne goldgelb anbraten.
- 5
Die Grützwurst aus der Haut lösen, in grobe Stücke schneiden und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben.
- 6
Die Fleischbrühe angießen und die Wurst bei mittlerer Hitze unter Rühren zerfallen lassen, bis die Masse dunkel und vollständig durchgehitzt ist.
- 7
Die Masse mit dem Majoran und Pfeffer abschmecken und mit dem Sauerkraut und den abgegossenen Kartoffeln anrichten.
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