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Salzkuchen nach Hallescher Art
Ein deutsches Hefegebäck aus Sachsen-Anhalt: In Halle an der Saale gehören die flachen, runden Salzkuchen mit Kümmel seit Langem zum Frühstück und zum Vesper, und der Überlieferung nach passt das Salz obenauf zu einer Stadt, die vom Salz gelebt hat. Der Rand bäckt knusprig, die mit dem Daumen eingedrückte Mitte bleibt weich und nimmt die zerlassene Butter oder Margarine auf. Mit frischem Schnittlauch bestreut schmecken sie noch lauwarm am besten.
Kochzeit
45 min
Portionen
8
Zutaten
10
Nährwerte
pro Portion315 kcal
Kalorien
8 g
Eiweiß
9 g
Fett
47 g
Kohlenhydrate
Zutaten
Für 8 Portionen
Zubereitung
- 1
Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker in einer Rührschüssel mischen. Die lauwarme Milch und die weiche Butter oder Margarine zugeben.
- 2
Alles zu einem glatten, geschmeidigen Hefeteig kneten.
- 3
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- 4
Den Teig kurz durchkneten und in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rund schleifen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer flachen Scheibe von etwa 12 cm Durchmesser drücken.
- 5
Die Scheiben auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und in die Mitte jeder Scheibe mit dem Daumen eine deutliche Mulde drücken.
- 6
Die Salzkuchen zugedeckt noch einmal gehen lassen.
- 7
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Salzkuchen dünn mit Wasser bestreichen und mit dem Kümmel und dem groben Salz bestreuen.
- 8
Die Salzkuchen auf der mittleren Schiene backen, bis der Rand goldbraun ist.
- 9
Die Butter oder Margarine zum Bestreichen zerlassen, die noch warmen Salzkuchen in der Mulde damit einpinseln und mit dem in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch bestreuen.







