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Rothenburger Schneeballen aus der Heißluftfritteuse
Ein deutsches Traditionsgebäck aus Bayern: In Rothenburg ob der Tauber wird dünn ausgerollter Mürbeteig in Streifen geschnitten und locker zu einer Kugel gedreht, die hier ohne heißes Fettbad im Korb der Heißluftfritteuse backt. Die verschlungenen Streifen werden hellgolden, brechen beim ersten Biss splittrig auseinander und verschwinden unter einer dicken Schicht Puderzucker. Weil die Kugeln sperrig sind, passen nur drei mit Abstand nebeneinander in den Korb und die zweite Hälfte wird danach gebacken.
Kochzeit
58 min
Portionen
6
Zutaten
9
Nährwerte
pro Portion335 kcal
Kalorien
6 g
Eiweiß
14 g
Fett
45 g
Kohlenhydrate
Zubereitung
- 1
Das Weizenmehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz in einer Schüssel mischen.
- 2
Die kalte Butter oder Margarine in Stücken, die Eier und die Sahne zugeben und alles rasch zu einem glatten, festen Mürbeteig verkneten.
- 3
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.
- 4
Den Teig portionsweise 2 bis 3 mm dünn ausrollen und daraus sechs Rechtecke von etwa 15 × 20 cm zuschneiden.
- 5
Jedes Rechteck mit dem Teigrad so in 1 cm breite Streifen schneiden, dass die Streifen an den Enden verbunden bleiben. Die Streifen locker zu einer Kugel drehen und mit zwei Zahnstochern zusammenstecken; im Schneeballeisen wird die Form am gleichmäßigsten.
- 6
Die Kugeln rundum dünn mit dem Rapsöl bestreichen, sonst bleiben die Teigstreifen blass und trocken.
- 7
Die Heißluftfritteuse auf 160 °C vorheizen; bei mehr Hitze sind die dünnen Streifen außen dunkel, bevor die Kugel innen durch ist.
- 8
Drei Kugeln in einer Lage mit Abstand in den Korb setzen und nichts stapeln; die sperrigen Kugeln brauchen ringsum Luft, deshalb wird in zwei Durchgängen gebacken. Bei 160 °C backen.
- 9
Die Kugeln vorsichtig wenden und bei 160 °C hellgolden fertig backen, dann den zweiten Durchgang ebenso backen.
- 10
Die Schneeballen auf einem Gitter auskühlen lassen, die Zahnstocher herausziehen und alles dick mit dem Puderzucker bestäuben.







